
Heute habe ich nach langem Zögern meine komplette restliche Fujifilm-Ausrüstung zur Bewertung (und hoffentlich zum Verkauf) an MPB geschickt.
Lange habe ich damit gehadert und das aus diversen Gründen.
So haben mich die X-E1 und die X-Pro3, jede auf ihre Weise, zurück zur Fotografie geführt, nachdem ich viele Jahre abstinent war. Meine romantische Vorstellung war, dass ich diese Kameras immer mal wieder parallel zu meinen Leicas nutzen würde – das ist aber nie passiert.
Dann dachte ich, dass meine Kinder ja vielleicht mal Lust zum Fotografieren hätten. Haben sie auch, aber die Fujis sind dafür nicht nötig. Ihre Art der Fotografie ist ganz anders und viel direkter, vermutlich u.a. durch das Smartphone induziert. So hatte meine Tochter, als wir in Wetzlar waren, vor allem an der SOFORT2den größten Spaß: Smartphonebilder mit Sofort-Druck, in schönem Gehäuse. Und ehrlicherweise hatte ich daran auch Spaß, aber das ist eine andere Geschichte.
Also standen die beiden Fujis mit den zwei verbliebenen Objektiven einfach ungenutzt in meiner Vitrine. Hart gesagt, hörte ich jeden Tag die Cent-Stücke purzeln, wie das Material durch bloßes Rumstehen und ohne Nutzen kontinuierlich an Wert verliert.
Nun sind sie also weg und ich bald – hoffentlich – mit neuem Budget ausgestattet. Das wird natürlich wieder in meine Fotografie fließen. Es gibt da ja noch eine Serie mit rotem Punkt, die ich bisher sträflich vernachlässigt habe… mmmmMmmmmm…
